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Reifenwahl Bearbeiten

Wir schreiben akutell zunächst:

Von Spikereifen, die Spikes nur an den Profilrändern haben, ist abzuraten.

Und danach:

Für den Alltagsbetrieb bei winterlichen Verhältnissen gibt es auch profilierte Spikereifen, die sich bei Maximalluftdruck wie „normale Reifen“ Verhalten, erst bei Senkung des Luftdrucks auf die vom Hersteller angegeben Werte greifen die Spikes.

Die Sätze widersprechen sich, denn die beschriebenen Reifen im zweiten Satz sind ja welche, die nur an den Profilrändern Spikes haben. Vorgestern gab es hier wieder Temperaturen bis −3° Celsius. Das fast unsichtbare „schwarze Eis“ ist die größte Gefahr und davor schützen nur Spikes, die auf den Boden kommen. Rainer Mai schrieb in seinem Artikel Nägel in den Reifen – Erfahrungen mit Spikes:

Einige Reifen mit zwei weit außenliegenden Nagelreihen werden damit beworben, dass man sie bei hohem Reifendruck verlustarm fahren könne – bei Bedarf senke man den Druck und bringe so die Spikes mit der Fahrbahn in Kontakt. Die Essenz meiner obigen Geschichten ist aber, dass man Spikes am nötigsten dann braucht, wenn man nicht mit Eis rechnet. Die hübsche Laborlösung kann ich daher nicht empfehlen.

Einen vernünftigen Spikereifen wie den W106 kann man auch den ganzen Winter über fahren. Ich fuhr die letzten zwei Winter den Nordic Spike von Continental mit 240 Spikes aus Weichmetall und die sind immer noch nicht stark abgenutzt. --Mescalero 10:56, 3. Apr. 2010 (UTC)

Der Widerspruch ist meiner Meinung nach schon o.k. Der Artikel kann ja ruhig auch POV-lastig sein und Widersprüche beinhalten, dafür ist er konzipiert. Ich habe mal eine Zeitlang die Marathon Winter gefahren und war damit zufrieden. Dass diese Reifen auch Schwächen haben, würde ich aber auch nicht bestreiten. Ich mach einfach einen Link auf diese Diskussion. --Diamant talk 13:27, 3. Apr. 2010 (UTC)
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